Der Romantische Bründlweg am Pogusch ist eine Winterwanderung, die ohne große Anstrengung auskommt und gerade deshalb so gut funktioniert. Der Weg ist leicht zu gehen, hat nur wenige kurze Steigungen und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wald, Forstwegen, Wasserstellen und Aussichtspunkten. Im Winter wirkt alles besonders ruhig und stimmungsvoll, allerdings sollte man die vereisten Abschnitte nicht unterschätzen. Gutes Schuhwerk und Grödel machen die Tour deutlich entspannter.
Ich war im Winter dort unterwegs, gemeinsam mit Coke, und schon nach den ersten Minuten war klar, dass das heute kein sportlicher Pflichttermin wird, sondern ein Tag zum Durchatmen. Schnee auf den Wiesen, ruhige Waldstücke und immer wieder dieses Gefühl, dass Wasser hier eine große Rolle spielt, selbst wenn vieles zugefroren ist. Und ja, ich war ohne Grödel unterwegs. Es ist gegangen, aber mit Grödel wäre es an ein paar Stellen deutlich angenehmer gewesen.
Kurz & knapp – die wichtigsten Toureninfos
Du willst wissen, ob die Tour für dich und deinen Hund geeignet ist? Hier findest du auf einen Blick alle Eckdaten: empfohlene Monate, Schwierigkeitsgrad, Streckenlänge und Dauer.
Ist diese Wanderung Kuhfrei?
Nein und Ja, die Tour führt durch eine Weidefläche. Allerdings kann man diese leicht umgehen. In diesem Beitrag erfährst du auch, wie. Wenn du dennoch die Standard-Route gehen möchtest, gibt es hier Tipps, wie du mit deinem Hund sicher und entspannt auf Weiden unterwegs bist. Lesen dazu den Beitrag: „Kuh voraus! So meistert ihr Weidebegegnungen mit Hund entspannt und sicher„.
Empfohlene Monate
In den rot markierten Monaten solltest du diese Tour lieber meiden. Im Hochsommer wird es für Hunde schnell zu heiß – außerdem ist Weidevieh auf der Alm, daher sind diese Monate „orange“ gekennzeichnet.
Jänner
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Schwierigkeitsgrad
Diese Tour wurde mit „Mittel“ bewertet – basierend auf der Kombination aus Dauer, Höhenmetern, durchgehenden Anstiegen und Bodenbeschaffenheit.
Wichtig: Spezielle Ausrüstung ist nicht erforderlich (Außer im Winter Grödel, da es sehr Eisig ist). Trittsicherheit und eine gute Grundkondition sind dennoch ein Muss – für dich und deinen Hund.
leicht
mittel
schwer
sehr schwer
Streckenlänge & Dauer
Die Tour umfasst rund 10,1 km und dauert – je nach Tempo, Pausen und Kondition – etwa 3,5 Stunden. Plane genug Zeit ein, vor allem wenn du mit Hund unterwegs bist. Regelmäßige Trinkpausen und kurze Verschnaufstopps sind bei dieser Strecke absolut empfehlenswert.
Anreise & Parken
Ausgangspunkt für die Anfahrt ist die S6 (Semmering Schnellstraße). Kommst du aus Wien, nimmst du die Abfahrt St. Marein (Ausfahrt Nr. 71), aus Richtung Bruck an der Mur die Abfahrt St. Marein/Kapfenberg Ost. Von dort fährst du weiter Richtung St. Marein im Mürztal bzw. St. Lorenzen im Mürztal. Im ersten Kreisverkehr biegst du rechts ab, im zweiten Kreisverkehr fährst du geradeaus weiter.
In St. Marein im Mürztal hältst du dich auf Höhe des Hauptplatzes rechts und folgst der Beschilderung Richtung Turnau, Pogusch und St. Lorenzen. Die Straße geht nahtlos in die Hauptstraße von St. Lorenzen über. Dort fährst du bei der Pfarrkirche rechts weiter und biegst an der nächsten Kreuzung erneut rechts in die Poguschstraße ein. Ab hier sind es nur noch wenige Minuten hinauf auf den Pogusch. Direkt beim Wirtshaus Steirereck stehen Parkplätze zur Verfügung, von dort beginnt auch der Einstieg in den Romantischen Bründlweg.
Kommst du aus Mariazell oder Aflenz, fährst du in Turnau Richtung Pogusch und St. Marein im Mürztal ab und folgst der Straße über den Pogusch.
Auch die Anreise mit dem Bus ist möglich. Die Haltestelle „Pogusch Passhöhe“ wird von der Linie 173 (Bruck an der Mur – Kapfenberg – Pogusch – Mariazell) bedient. Für die konkrete Verbindungsplanung empfiehlt sich der BusBahnBim-Routenplaner der Verbundlinie. https://www.verbundlinie.at/de/verbindungen/busbahnbim/…
Das Parken ist kostenlos. Beachte die ausgewiesenen Parkflächen und parke nicht direkt beim Wirtshaus Steirereck, da diese vorzugsweise nur für deren Gäste vorbehalten sind.
Was du sonst noch wissen solltest …
Der Wanderweg ist sehr gut markiert. An allen Weggabelungen gibt es Wegweiser in Form von „Flaschen“ und Tafeln, die den Weg markieren. Ein Verlaufen ist nahezu unmöglich.
Diese Tour ist grundsätzlich auch für Junghunde oder ältere Hunde geeignet. Dennoch: Die Strecke ist relativ lang und erfordert Durchhaltevermögen, daher solltest du unbedingt auf die körperliche Verfassung deines Vierbeiners eingehen und ihn nicht überfordern.
Einstieg in den Bründlweg
Der Einstieg ist angenehm unkompliziert. Parkplatz, Beschilderung und Bushaltestelle befinden sich direkt beim Startpunkt, man ist also sehr schnell mitten in der Wanderung.
Noch bevor man überhaupt richtig losgeht, steht dort ein Schuhstall, der dazu einlädt, seine Schuhe abzustellen und den Weg barfuß zu beginnen. Im Sommer sicher eine nette Idee, im Winter für mich allerdings keine Option. Da braucht es gutes Schuhwerk und, je nach Bedingungen, auch Grödel.
Kurz danach kommt ein kleiner Teich mit Trittsteinen und einem Tisch mitten im Wasser. Der Barfußweg. Im Winter ist alles zugefroren, wirkt aber fast schon märchenhaft. Man merkt hier sehr schnell, dass der Bründlweg ursprünglich als Erlebnisweg gedacht ist und nicht nur als klassischer Wanderpfad.
Wenig später steht das erste von vier futuristischen Baumhäuser des Wirtshauses Steirereck. Das Gebäude fällt sofort auf, weil es rund gebaut ist und mit seinem großen runden Fenster eher an einen riesigen Rauchfang mit Bullauge erinnert als an ein klassisches Baumhaus. Es kann tatsächlich gebucht werden und funktioniert wie ein kleines Apartment mitten im Wald.
Nach dem Baumhaus kommt die erste Wegentscheidung. Entweder geht es Richtung Himmelreichkapelle oder weiter auf den Bründlweg. Ich bin weiter auf dem Bründlweg geblieben.
Durch Wald, über Forstwege und über einen Bach
Der Wegverlauf ist sehr abwechslungsreich, ohne anstrengend zu werden. Man geht durch den Wald, kommt auf einen Forstweg, taucht wieder in den Wald ein, überquert einen Bach und steigt anschließend ein Stück bergauf. Danach geht es erneut auf einen Forstweg, von dem man wieder in den Wald abzweigt.
Dieser ständige Wechsel macht den Bründlweg besonders angenehm. Die Steigungen sind durchgehend moderat und nie lang. Auch für ältere Personen ist die Wanderung gut machbar, weil man nie das Gefühl hat, sich irgendwo hinaufkämpfen zu müssen. Irgendwann merkt man, dass man schon recht weit oben ist, ohne dass es sich danach angefühlt hätte.
Coke hatte im Schnee jedenfalls seinen Spaß und war deutlich schneller unterwegs als ich. Für ihn war das weniger Wandern als ein ausgedehnter Spielplatz.
Aussicht und die Hütte mit den Fensterverzierungen
Nach einem weiteren Waldstück kommt man wieder auf einen Forstweg. In einer Kurve öffnet sich plötzlich der Blick Richtung Südosten. Einer dieser Momente, in denen man automatisch stehen bleibt.
Kurz danach steht eine kleine Hütte mit zwei Sitzbänken und einem großen Tisch. Die Hocheggers Holzknechthüttn. Über den Fenstern hängen gehäkelte Stoffverzierungen, die der Hütte etwas sehr Gemütliches geben. Erwähnenswert ist der Gitterboden, der für Hunde nicht ideal ist. Darunter fließt normalerweise Wasser, im Winter ist hier alles gefroren. Die danebenliegende Kneippanlage lädt im Sommer dazu ein, die Füße abzukühlen.
Auch dein Hund braucht regelmäßig Wasser! Für unterwegs nutze ich eine praktische, auslaufsichere Trinkflasche – zum Beispiel die COTOP Hundetrinkflasche – erhältlich bei Amazon. Ideal für Wanderungen und Spaziergänge!
Die Poguscher Wetterstation und Herzerlhütte
Nach einiger Zeit komme ich wieder auf eine Schotterstraße. Hier halte ich mich diesmal links und gehe bergab Richtung Jausenstation Schäffer-Huber. Nach etwa zehn Minuten gemütlichem Fußmarsch erreiche ich die Jausenstation. Ein idealer Platz, um kurz Pause zu machen und sich für den nächsten Abschnitt der Wanderung zu stärken. Und ganz wichtig zu wissen: Das ist nicht die einzige Einkehrmöglichkeit am Bründlweg. Es folgen noch weitere – und die nächste ist gar nicht einmal so weit entfernt.
Ich gehe weiter am Weg und bevor ich den nächsten Anstieg in Richtung der nächsten Einkehrmöglichkeit in Angriff nehme, wird noch schnell das Wetter gecheckt. Nicht mit App oder Prognose, sondern ganz klassisch bei der Poguscher Wetterstation. Nichts Neues eigentlich, aber immer wieder nett. Der Stein pendelt nicht, ist nicht nass und wird von der Sonne bestrahlt. Für mich reicht das als Wetterbericht völlig aus: perfektes Winterwanderwetter.
Danach wartet der letzte kurze Anstieg. Wirklich nichts Dramatisches und schnell erledigt. Auf dem Weg nach oben komme ich an der Herzerlhütte vorbei. Eine kleine Hütte mit herzförmigem Eingang und einem gemütlichen Bett im Inneren. Sie lädt definitiv dazu ein, die Schuhe auszuziehen und sich kurz hinzulegen. Da ich allerdings alleine mit Coke unterwegs bin – und diese Hütte doch eher für liebende Paare gedacht ist – spare ich mir das Hinlegen und gehe weiter.
Wenig später erreiche ich die nächste Einkehrmöglichkeit, den Hocheggerhof. Und genau hier wartet einer dieser Momente, bei denen man automatisch stehen bleibt. Der Blick öffnet sich auf die umliegenden Berge, hinunter nach St. Lorenzen, St. Marein und weiter bis nach Kapfenberg. Ein echter Wow-Moment, der zeigt, warum sich jeder einzelne Schritt bis hierher gelohnt hat.
Längste Bank Österreichs, Panorama und weiter zur Weltkugel
Noch bevor ich zur Weltkugel komme, wartet eines der ersten großen Highlights dieses Abschnitts: die längste Bank Österreichs. Ganze 100 Meter lang zieht sie sich hier oben durch die Landschaft. Kein Gag, kein Symbol – einfach eine richtig lange Bank. Und genau das macht sie so gut. Man setzt sich hin, rutscht vielleicht ein Stück weiter, schaut wieder, bleibt nochmal sitzen. Von hier aus öffnet sich ein richtig schönes Panorama über das Mürztal, hinunter nach St. Lorenzen, St. Marein und weiter bis nach Kapfenberg. Gerade im Winter, wenn das Licht flach steht und ein leichter Dunst in der Luft liegt, wirkt das fast ein bisschen wie ein Naturkino.
Kurz danach komme ich zu einer Abzweigung, die man kennen sollte. Wer absolut keine Lust auf Weideflächen und mögliche Kuhbegegnungen hat, kann hier über den Hochegger Richtung Himmelreichkapelle weitergehen. Diese Variante umgeht die bevorstehende Weidefläche sehr elegant. Man muss sich aber bewusst sein, dass man damit auch einen Teil des Romantischen Bründlwegs auslässt. Ich habe diese Alternativroute auf Komoot eingezeichnet, falls jemand genau diese Option nutzen möchte.
Ich bleibe auf dem Bründlweg und erreiche wenig später den nächsten markanten Punkt: die Weltkugel – das „Tor zum Weltmarktführer“. Sie steht hier oben mit freiem Blick Richtung Kapfenberg und wirkt fast ein bisschen wie ein Orientierungspunkt zwischen Wald und Weite. Rundherum gibt es Sitzgelegenheiten und sogar einen kleinen Spielplatz. Mitten im Wald ist das ein Platz, mit dem man so nicht rechnet – und genau deshalb bleibt man hier automatisch ein bisschen länger stehen.
Ein paar Meter weiter erreiche ich den sogenannten Wandererkreisverkehr. Von hier folge ich weiter dem Bründlweg. Wer möchte, hat in diesem Bereich mehrere Möglichkeiten zur Einkehr. Beim Rührer Hof verlässt man den Bründlweg kurz, um einzukehren. Wer lieber konsequent auf der Route bleiben möchte, geht weiter zum Herrbauer, der direkt am Weg liegt.
Nach diesem Abschnitt beginnt der Weg langsam bergab zu führen. Er verläuft durch schöne Waldstücke, im Winter oft mit einer ordentlichen Portion Schnee. Grundsätzlich lässt sich hier alles gut gehen, auch wenn mich eine schattige Kurve ziemlich unsanft daran erinnert hat, dass Eis im Winter nicht unterschätzt werden sollte. Nichts passiert – aber ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass Grödel hier wirklich Sinn machen.
Unterer Abschnitt und Rückweg – sanft bergab, Wasser, Aussicht und ein müder Hund
Der Rückweg gestaltet sich insgesamt sehr angenehm. Kaum Steigung, ein sanftes Gefälle und ein Weg, der sich einfach gut gehen lässt. Genau die richtige Phase der Wanderung, um die Eindrücke noch einmal wirken zu lassen, ohne dass man sich groß konzentrieren oder anstrengen muss. Immer wieder komme ich an kleinen Wasserstellen vorbei, an einem Wasserrad und schließlich auch an einem Trinkbrunnen. Perfekt, um die Wasserflaschen aufzufüllen – und ganz ehrlich: Es gibt kaum etwas Besseres als kaltes Bergquellwasser, wenn man schon ein paar Stunden unterwegs ist.
Wenig später erreiche ich den Herrbauer. Im Winter hat er leider geschlossen, also geht es für mich weiter zum Himmelreichbauer, der erfreulicherweise auch in der kalten Jahreszeit geöffnet hat. Ein idealer Platz für eine Jause oder ein Getränk, bevor der letzte Teil der Wanderung ansteht. Davor gäbe es noch die Möglichkeit, dem kleinsten Wildtiermuseum Österreichs einen Besuch abzustatten. Da es hier allerdings leicht bergauf geht und der Weg komplett vereist war, habe ich das diesmal zur Sicherheit ausgelassen. Das steht definitiv für eine wärmere Jahreszeit auf der Liste.
Nach dem Himmelreichbauer komme ich zu einem Punkt, der mir persönlich besonders gut gefällt: der Aussichtsplattform Richtung Hochschwab. Von hier aus hat man einen richtig schönen Blick auf das Hochschwabgebiet. Ich habe mir vorgenommen, diesen Gipfel in den nächsten Jahren einmal selbst zu bezwingen. Und genau hier kann ich mir ziemlich gut anschauen, was da auf mich zukommt. Nicht nur, weil der Berg hoch ist, sondern wegen der rund 1.400 Höhenmeter, die es zu überwinden gilt. Holadrio. Bis es so weit ist, bleibe ich aber lieber noch bei etwas gemütlicheren Touren wie dieser hier.
Ich folge weiter dem Bründlweg. Die nächsten Einkehrmöglichkeiten wären die Stieglitz Hütte und die Siglbauer Hütte, zwei mehr oder weniger direkte Nachbarn. Im Winter haben beide leider geschlossen, also geht es ohne weitere Pause weiter.
Kurz bevor es endgültig zurück zum Parkplatz geht, komme ich noch am Bürgermeister-Bankerl vorbei. Platznehmen war diesmal nicht drin, sie war komplett mit Schnee bedeckt. Macht aber nichts. Coke war zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon merklich müde und es wurde langsam Zeit, den letzten Abschnitt anzugehen.
Einmal noch kurz abzweigen, dann geht es ein letztes Stück leicht bergauf zurück zum Parkplatz. Und damit ist der Romantische Bründlweg für mich abgeschlossen. Zurück bleiben viele schöne Eindrücke, ruhige Waldstücke, Ausblicke und dieses gute Gefühl, wieder etwas für die eigene Seele und Gesundheit getan zu haben. Und die Gewissheit, dass ich einen Hund habe, der die Heimfahrt ziemlich sicher komplett verschläft.
Fazit
Der Romantische Bründlweg am Pogusch ist eine Wanderung, die man nicht wegen sportlicher Herausforderungen macht, sondern wegen des Gesamterlebnisses. Der Weg ist leicht, abwechslungsreich und führt durch eine Landschaft, die gerade im Winter besonders ruhig wirkt.
Die vielen kleinen Stationen, Wasserstellen und Aussichtspunkte sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Gleichzeitig ist der Weg so angelegt, dass man ihn in seinem eigenen Tempo gehen kann. Mit Hund ist die Tour sehr angenehm, weil die Wege breit und übersichtlich sind.
Im Winter sollte man die vereisten Passagen ernst nehmen, mit entsprechender Ausrüstung ist die Wanderung aber gut machbar. Für mich ist der Bründlweg eine Tour, die man nicht einmal geht und dann abhakt, sondern eine, zu der man immer wieder zurückkehren kann – je nach Jahreszeit mit einer ganz eigenen Stimmung.
Wanderpfoten-Tipps für diese Tour
Viel Wasser mitnehmen!
Mindestens 3 Liter für dich – und genug für deinen Hund. Es gibt aber einige verlässliche Wasserquellen auf der Strecke.
Schatten nutzen
Pausen möglichst im Schatten machen! Der Bründlweg bietet zum Glück relativ viele Schattenplätze, allerdings gibt es auch viele Gehwege ohne Schatten und da kann es für die Hundepfoten schnell zu heiß werden.
Leine mitnehmen!
In Österreich gibt es auf Wanderwegen keine generelle Leinenpflicht. Trotzdem sollte der Hund angeleint werden, wenn viele Menschen unterwegs sind oder andere Tiere in der Nähe sind – vor allem bei Begegnungen mit Kühen und anderen Weidetieren. So bleibt die Wanderung für alle Beteiligten sicher und entspannt, und der Hund kommt gar nicht erst auf die Idee, hinterherzujagen.
Empfohlene Ausrüstung
Festes Schuhwerk ist Pflicht! Auch wenn die Wanderung selbst nicht so schwer ist, ohne festem Schuhwerk, kann es schnell unangenehm werden, wenn man jede Unebenheit und jeden Stein spürt. Außerdem brauchst du im Winter zwingend Grödel!
Wegmarkierung beachten
Unbedingt auf die Markierungen achten – es sind Tafeln und „Flaschen“ angebracht, die den Bründlweg markieren und an einigen Stellen gibt es Übersichtstafeln.
Erste Hilfe
Verbandszeug für Mensch und Hund einpacken.
Kondition & Alter des Tieres berücksichtigen
Die Tour ist grundsätzlich auch für Junghunde und ältere Tiere gut geeignet. Aber die Länge der Strecke sollte man dennoch nicht unterschätzen!
Einkehrmöglichkeiten auf dieser Tour
Nach einer anspruchsvollen Tour wie dieser freuen sich Beine und Pfoten gleichermaßen über eine gemütliche Pause – und wenn der Magen knurrt, ist es höchste Zeit für eine Jause. Am Bründlweg gibt es einige Einkehrmöglichkeiten. Nur wenige haben auch im Winter geöffnet.
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Wirtshaus Steirereck am Pogusch
Das Wirtshaus Steirereck am Pogusch ist kein klassisches Almenwirtshaus, sondern eine Einkehr der etwas feineren Art – ideal, wenn man sich nach der Wanderung bewusst etwas gönnen möchte. Die Küche ist hochwertig, das Ambiente ruhig und stimmig, und wer hier einkehrt, sollte eher mit Genuss als mit schneller Jause rechnen. Geöffnet ist grundsätzlich das ganze Jahr, allerdings gibt es jedes Jahr ein paar Wochen Betriebspause, meist im Winter – ein Blick auf die Website vorab lohnt sich daher. Praktisch: Hier kann auch mit Bankomat bezahlt werden, was am Pogusch tatsächlich eine Ausnahme ist.
Adresse: Pogusch 21, 8625 Turnau
Telefon: +43 3863 2000
Weitere Informationen -
Jausenstation Schäffer-Huber
Die Jausenstation Schäffer-Huber ist eine bodenständige Einkehr am Bründlweg, genau richtig für eine Pause zwischendurch. Serviert werden warme und kalte Speisen sowie Getränke zu fairen Preisen. Besonders beliebt sind die Rindsuppe mit verschiedenen Einlagen, klassische Jausen und hausgemachte Mehlspeisen. Warme Speisen wie Schweinsbraten gibt es auf Vorbestellung. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag ab 10 Uhr, im November ist Betriebsurlaub. Wichtig zu wissen: Bezahlung ist nur bar möglich.
Adresse: Pogusch 30, 8642 St. Lorenzen
Telefon: +43 664 2444300
Weitere Informationen -
Jausenstation Hocheggerhof
Die Jausenstation Hocheggerhof liegt auf 1.185 m Seehöhe mitten am Romantischen Bründlweg und ist ideal für eine gemütliche Rast. Angeboten werden hausgemachte Schmankerl wie Brot, Geselchtes, Aufstriche, Suppen und Mehlspeisen, dazu Saftl’n und ein Schnapserl. Geöffnet ist von Freitag bis Dienstag ab 10 Uhr (1. Februar bis 31. Dezember). Wichtig zu wissen: Nur Barzahlung möglich.
Adresse: Pogusch 27, 8642 St. Lorenzen
Telefon: +43 664 75036780
Weitere Informationen -
Rührer-Hof / Rührerbauer
Der Rührerbauer ist ein Bergbauernhof auf 1.130 m Seehöhe und bietet je nach Jahreszeit unterschiedliche Einkehrmöglichkeiten. Im Sommer sitzt man gemütlich im Hof mit schönem Ausblick, im Winter steht eine urige Bauernstube im alten Bauernhaus zur Verfügung. Unter der Woche gibt es Selbstbedienung mit Getränken und kleinen Imbissen, am Samstag und Sonntag wird ab 9.00 Uhr geöffnet. Wichtig zu wissen: Frühstück am Berg gibt es nur am Wochenende, ab vier Personen und mit Voranmeldung. Ganzjährig geöffnet, jedoch jeden letzten Samstag und Sonntag im Monat geschlossen. Nur Barzahlung möglich.
Adresse: Göritz 9, 8642 Kapfenberg
Telefon: +43 3862 32732
Weitere Informationen -
Almausschank Herrbauer
Der Almausschank Herrbauer ist ein klassischer Almbetrieb und im Sommer eine ruhige Einkehr am Romantischen Bründlweg. Angeboten werden Produkte aus dem eigenen Heimbetrieb, dazu gibt es auf Vorbestellung Jausenkörbe und kalte Platten. Geöffnet ist von 1. Mai bis 31. Oktober, jeweils Samstag bis Dienstag ab 10 Uhr. Wichtig zu wissen: Nur Barzahlung möglich.
Adresse: Hinterberg 3, 8624 Thörl
Telefon: +43 664 3942854
Weitere Informationen -
Jausenstation Himmelreichbauer
Der Himmelreichbauer ist ein rund 500 Jahre alter, denkmalgeschützter Bauernhof und eine ganz besondere Einkehr am Romantischen Bründlweg. Gewirtschaftet wird hier noch sehr ursprünglich – ohne Strom und ohne moderne Technik, dafür mit viel Ruhe und Bodenständigkeit. Geöffnet ist ganzjährig von Mittwoch bis Sonntag ab 10 Uhr. Wichtig zu wissen: Nur Barzahlung möglich.
Adresse: Döllach 9, 8624 Aflenz
Telefon: +43 664 4805735
Weitere Informationen -
Jausenstation Stieglitz-Hütte
Die Stieglitzhütte ist eine urige Hütte mit viel Schmäh und einer ordentlichen Portion Gelassenheit. Ob groß oder klein, mit zwei oder vier Beinen – hier soll niemand hungrig oder durstig bleiben. Die Hütte hat kein Dach, ob geöffnet ist oder nicht, entscheidet ganz einfach das Wetter. Geöffnet ist bei Schönwetter von Mai bis Oktober, meist samstags und sonntags ab 11 Uhr oder nach Anfrage. Wichtig zu wissen: Nur Barzahlung möglich.
Adresse: Bründlweg, 8624 Pogusch
Telefon: +43 677 64770610
Weitere Informationen -
Jausenstation Siglbauer-Hütte
Die Siglbauerhütte ist eine einfache Jausenstation entlang des Romantischen Bründlwegs und ideal für eine kurze, unkomplizierte Pause. Angeboten werden kalte Speisen und Getränke, genau richtig für eine schnelle Stärkung zwischendurch. Geöffnet ist von 1. Mai bis 31. Oktober, jeweils samstags und sonntags oder nach Anfrage. Wichtig zu wissen: Nur Barzahlung möglich.
Adresse: Thal 20, 8625 Turnau
Telefon: +43 677 64837798
Weitere Informationen
Interaktive Karte & GPX-Download
Plane deine Tour ganz einfach selbst: In der interaktiven Wanderkarte findest du den genauen Routenverlauf mit allen wichtigen Wegpunkten. Die Tour kannst du dir auch als GPX-Datei herunterladen und in deiner bevorzugten Wander-App oder GPS-Gerät nutzen – ideal für die eigene Planung unterwegs.
Alternativ-Route ohne Kuhkontakt
Wenn du keine Lust auf Kuhkontakt hast, dann kannst du das Weidevieh elegant umgehen. Schaue dir die Tour auf Komoot an.
Ob zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter – der Romantische Bründlweg hinterlässt bleibende Eindrücke. Für Mensch und Hund ist es ein abwechslungsreiches Abenteuer mit Ausblicken die man so schnell nicht vergisst.
Hast du auch schon eine Wanderung am Bründlweg mit deinem Hund gemacht? Oder kennst du noch andere schöne Touren in der Region? Teile deine Erlebnisse unten in den Kommentaren – wir freuen uns auf den Austausch!
